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Vor Ort

Neues Projekt fördert Gesundheitskompetenz, Selbstwirksamkeit und Resilienz. Gemeinsam Jugend­liche stärken: hkk Kran­ken­kasse und ÄGGF starten „Wie geht es mir?“

Die Pubertät ist eine Zeit tiefgreifender körperlicher und psychischer Veränderungen. Zudem stehen Jugendliche vor zahlreichen Herausforderungen: Leistungsdruck, gesellschaftliche Erwartungen, soziale Medien und Unsicherheiten im Umgang mit dem eigenen Körper und den eigenen Gefühlen können belastend sein. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen einen geschützten Raum für ihre Fragen zu bieten und sie in ihrer gesunden Entwicklung zu unterstützen.

Mit dem gemeinsamen Projekt „Wie geht es mir?“ setzen die hkk Krankenkasse und die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung (ÄGGF) genau dort an. Ziel ist es, Jugendliche ab der 7. Klasse dabei zu unterstützen, körperliche und psychische Veränderungen besser zu verstehen, ihre Gesundheitskompetenz zu stärken und selbstbewusst mit Herausforderungen umzugehen.

Im Mittelpunkt stehen 240 ärztliche Workshops an weiterführenden Schulen. Ärzt*innen der ÄGGF sprechen mit den Jugendlichen altersgerecht und auf Augenhöhe über Themen wie Pubertät, mentale Gesundheit, den Einfluss sozialer Medien, Sexualität, Selbstfürsorge, Risikofaktoren und konkrete Hilfsangebote. Die Workshops bieten Raum für einen offenen und vertrauensvollen Austausch. Dabei stehen die Fragen und Bedürfnisse der Jugendlichen im Vordergrund. Auch anonyme Fragen sind möglich. So werden medizinisches Fachwissen und persönliche Orientierung miteinander verbunden, um Gesundheitsbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Resilienz nachhaltig zu stärken.

Ergänzend sind Informationsveranstaltungen für Eltern und Fortbildungen für Lehrkräfte vorgesehen. Sie sollen das Umfeld der Jugendlichen für gesundheitliche Herausforderungen sensibilisieren und zusätzliche Unterstützung ermöglichen.
Das Projekt wird in verschiedenen Regionen Deutschlands umgesetzt. Durch die gemeinsame Initiative der hkk Krankenkasse und der ÄGGF erhalten Jugendliche einen niedrigschwelligen Zugang zu fundierter ärztlicher Gesundheitsbildung direkt in ihrem schulischen Umfeld.

 

„Jugendliche brauchen verlässliche Informationen und einen geschützten Raum, in dem sie ihre Fragen offen ansprechen können. Mit dem Projekt ‚Wie geht es mir?‘ bringen wir ärztliches Wissen direkt in die Schulen und unterstützen junge Menschen dabei, ihre Gesundheit besser zu verstehen und Herausforderungen selbstbewusst zu begegnen. Die Einbindung von Eltern und Lehrkräften ist dabei ein wichtiger Baustein: Sie können Orientierung geben und die Jugendlichen im Alltag begleiten. So stärken wir gemeinsam Gesundheitskompetenz, Selbstwirksamkeit und Resilienz.“
(Jessica Probst, Vorständin der hkk Krankenkasse)

 

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